Aktion Mund-Nasen-Maske

Frauenpower zur „Aktion Mundbedeckung“

In der Corona-Krise mangelt es an Mundbedeckungen – das beklagen die Pflegedienste und sozialen Einrichtungen. So kam der Anstoß für die vom FrauenNetzwerk Großenkneten e.V. initiierte „Aktion Mundbedeckung“ von der Diakonie in Großenkneten. Einem Aufruf des Netzwerkes via sozialer Medien und der Zeitung folgend, meldeten sich zahlreiche Frauen, um die Aktion zu unterstützen und fleißig Masken zu nähen. Daraus entstanden ist eine tolle, vom Alter her bunt gemischte, Gemeinschaft zwischen 14 und 80 Jahren. Ausgetauscht wird sich via WhatsApp, genäht natürlich nur im eigenen Stübchen.

Das Team unter Federführung von Susanne Seeger, Monika Rowold, Christina Klatte und Birte Oltmann ist bereits auf rund 40 Frauen angewachsen und konnte bis heute 550 Masken produzieren.

Für die fertigen Mundbedeckungen wurden Sammelstellen eingerichtet. Die Verteilung übernehmen die Vorstandsmitglieder. Bisher konnten Diakonie Großenkneten, Norle, Seniorenwohnheim Großenkneten, CuraVitalis, aWO, Atrium Wildeshausen, Hospiz Wanderlicht in Cloppenburg sowie die Ärzte in Großenkneten und Ahlhorn versorgt werden.

Wir bedanken uns bei allen, die uns so fleißig unterstützen.

Jahreshauptversammlung 2020

Das FrauenNetzwerk Großenkneten e. V. lud am 11.03.2020 zur Jahreshauptversammlung ins Gasthaus Kempermann in Großenkneten ein. Vorstandsmitglied Kerstin Deye begrüßte die Frauen. Nach einem Jahresrückblick durch Schriftführerin Birte Oltmann zeigte Christina Klatte die gute Finanzlage des Vereins auf. Auf der Tagesordnung stand auch die Wahl einer neuen Beisitzerin. Kerstin Rowold schied nach 10 Jahren aus dem erweiterten Vorstand aus, neu ins Team gewählt wurde Wiebe Hillen-Kues aus Großenkneten.

Im Anschluss an die Regularien und einem leckeren Imbiss erzählte Carsten Brüggemann von der Landwirtschaftskammer Hannover rund 40 Zuhörerinnen von seinen zahlreichen Reisen zu Landwirten mit deutschen Wurzeln und berichtete von seinen Eindrücken. Diverse Gründe brachten in der Vergangenheit immer wieder ganze Gruppen dazu, sich in anderen Ländern anzusiedeln – von der Kolonialisierung bis hin zu religiöser Verfolgung oder Vertreibung im Zweiten Weltkrieg.

Ziele seiner Reisen waren unter anderem die Amish und Menoiten aus der Glaubensgemeinschaft der Wiedertäufer, die sich in Kanada niedergelassen haben. Die Donauschwaben“, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat verlassen mussten und erfolgreich Landwirtschaft in Brasilien betreiben. Schwierige Zeiten erleben zur Zeit deutsche Farmer in Namibia und Südafrika, die aufgrund der politischen Situation Enteignungen befürchten.

Überall, wo Menschen mit deutscher Abstammung leben, werden deutsche Traditionen gepflegt. Warum deutsche Landwirte auch im Ausland oft sehr gut zurechtkommen, darüber konnte auch Carsten Brüggemann nur spekulieren. Sicherlich tragen Eigenschaften wir Fleiß, Ordnung und Disziplin nicht unerheblich zum Erfolg bei. Einen großen Einfluss habe aber wohl auch „die Triebkraft der deutschen Unzufriedenheit“

10 Jahre FrauenNetzwerk Großenkneten

Als Mitglied im Landesfrauenverband Weser-Ems sieht sich das FrauenNetzwerk Großenkneten e.V. als miteinander vereinte, vernetzte und starke Frauen auf dem Lande. Grund genug, nach nunmehr 10 Jahren, 140 Veranstaltungen mit insgesamt 7000 Teilnehmerinnen, gemeinsam den Erfolg zu feiern.
Rund 160 Gäste folgten der Einladung des FrauenNetzwerks am Freitag, den 07.02.20 zur Jubiläumsveranstaltung. Elke Coorßen, Monika Rowold, Anke Hesselmann und Birte Oltmann – vier Frauen, die bei der Gründung am 15. Dezember 2009 dabei waren und noch heute
dem Vorstand angehören – begannen den Abend mit zahlreichen Anekdoten zu tollen Vorträgen und spannenden Ausflügen aus zehn Jahren Vereinsleben. Aus anfangs 55 Mitgliedern aus der ganzen Gemeinde sind mittlerweile 270 geworden und bei insgesamt 15 Vorstandsteam-Mitgliedern unterschiedlichsten Alters gehen auch die Ideen für die nächsten Jahre nicht aus. Bürgermeister Thorsten Schmidtke schloss sich seinen Vorrednerinnen an und hatte neben Grußworten eine Rose für jede Dame des Vorstandsteams parat.
Mit Vorschusslorbeeren geizte Bürgermeister Schmidtke auch nicht bei der Referentin #BeateRecker, die für den Jubiläumsabend gewonnen werden konnte. „Wenn ihr Vortrag hält, was ihr Outfit verspricht, dann wird das der Hammer“, meinte er. Derart angespornt, zog die erfahrene Referentin bei Ihrem anschließenden Vortrag mit dem Thema „Konflikte sind Gewitter und kein Dauerregen“ alle Register und sorgte so für einen unterhaltsamen und amüsanten Abend.

The Rocky-Horror-Show

Das wohl schrägste Musical aller Zeiten! Uns erwartete eine besondere Bühnenshow, denn es gab eine ganze Liste an Aktionen und Requisiten („Fanbags), die das Publikum während der Vorstellungen aktiv mit eingebunden hat. Wenn das genauso naive, wie biedere Pärchen Brad und Janet beispielsweise auf der Bühne eine Autopanne hat und im strömenden Regen Zuflucht in einem düsteren Schloss sucht, dann haben die Zuschauer ihre Wasserpistolen gezückt und erlebten das Unwetter am eigenen Leib. Und genauso wie Brad und Janet versuchten sie sich gleichzeitig unter einer Zeitung davor zu schützen.

Weihnachtsfrühstück 2019

Unsere diesjährige Weihnachtsfeier fand am 07.12.2019 im Ahlhorner Posthaus statt. Nach einem leckeren Frühstücksbüfett hat uns der Motivationstrainer Hubert Stelling aus Bremerhaven mit dem Vortrag „Hör´ auf zu jammern – lebe endlich!“ anhand verschiedener Beispiele gezeigt, wie man den inneren Schweinehund überlistet und mit positiven Gedanken seine Lebenseinstellung optimieren kann. Denn laut Stalling sind gerade mal 3.000 von 60.000 Gedanken, die uns täglich so durch den Kopf schwirren, positiv. Jammern liege einfach im Trend – es beginnt im Kopf und wird zur Autobahn. Wie man diese verlässt und positiv nach vorne schaut, machte Hubert Stelling in seinem rund 1,5 stündigen Vortrag humorvoll deutlich. Zum Abschluss sang das Vorstandsteam noch ein Lied über das Leid mit den Problemzonen.

Haarige Geschichten

Unter dem Motto „Haarige Geschichten“ haben wir am 7. November in den Salon Scholz eingeladen.

Es ist der Albtraum schlechthin, der Tag, mit dem sich alles im Leben von Ralf Witte ändert hat: Die Polizei steht vor seiner Tür und beschuldigt ihn der Vergewaltigung an einer 15 jährigen, nach einem Jahr schuldig gesprochen, verurteilt zu 12 Jahren und 8 Monaten “Im Namen des Volkes” und er weiß: Ich war es nicht.

Allein die Fakten lassen einem die Haare zu Berge stehen, obwohl er ein Alibi für die angeblichen Tatzeitpunkte vorweisen konnte, sich keine DNA-Spuren finden ließen und durch ein medizinisches Gutachten die Jungfräulichkeit des Mädchens nachgewiesen wurde, wurde Ralf Witte verurteilt. Die Revision wurde vom Bundesgerichtshof verworfen.
Fünf Jahre nach der Verurteilung erreichte sein neuer Anwalt eine Wiederaufnahme des Prozesses. Daraufhin wurde Ralf Witte 2010 freigesprochen.

Eindrucksvoll hat Ralf Witte den 50 Zuhörerinnen über den Prozess , die Jahre in der Haft und die Auswirkungen für sich und seine Familie berichtet.

Danke an Familie Scholz, dass wir bei Euch zu Gast sein durften!

Pilzwanderung

Heute verbrachten wir mit rund 25 Frauen den Nachmittag in der Sager Heide, um gemeinsam mit Sabine Meyer aus Sage-Haast heimische Pilze zu suchen und zu bestimmen. Dabei wurden trotz des trockenen Sommers viele unterschiedliche Arten entdeckt, u.a. Wiesenchampignons, Maronenröhrling, Parasol, Täubling sowie die Krause Glucke. Ungenießbare oder giftige Pilze wie der grünen Knollenblätterpilz konnten dank Sabines Fachkunde aussortiert werden.
Zwischendurch legten wir eine gemütliche Kaffeepause im Wald ein. Nach unserer Wanderung ließen wir diesen tollen Tag mit einer leckeren schwäbischen Spezialität (Kartoffel- und Zwiebelkuchen mit den gesammelten Pilzen als Beilage) auf Meyers Diele in Sage-Haast ausklingen.

Ferienpassaktion 2019

Für 12 Kinder unserer Ferienpassaktion war es eine aufregende Wanderung mit Bernd und Romeo, zwei Alpakas vom Hof „Hagel Alpakas“. Mit anschließendem Indoor-Picknick ein ganz netter Nachmittag!
Vielen Dank an Sandra Reinke, dass du diese Aktion ermöglicht hast!

 

Fahrradtour 2019

51 gut gelaunte Radfahrerinnen machten sich am letzten Samstag bei sommerlichen Temperaturen auf den Weg, um der Einladung des FrauenNetzwerks Großenkneten zu folgen, das zu seiner sommerlichen Fahrradtour durch die Gemeinden Dötlingen und Hatten eingeladen hatte. Besichtigt wurde der etwa 5.000 m² große, leichte hügelige Garten von Heide und Gerold Melle in Ostrittrum. Die Netzwerkerinnen waren insbesondere von den liebevoll gestalteten Sitzecken und den vielen Rosensorten, Hosta und den zahlreichen Blütenstauden begeistert. Die Tour führte dann nach Sandhatten, wo es auf der Diele von Heidi und Hans-Hermann Oltmann zur Stärkung ein leckeres, leichtes Mittagessen gab. Es folgten dann interessante Informationen von Karin und Jürgen Coorßen über ein Familiengrab in den Rittrumer Bergen und zur „Bergschänke“, wo es auch ein kühles Erfrischungsgetränk gab, bevor die abwechslungsreiche Radtour auf der Diele von Helga Deepe in Amelhausen mit Kaffee und einem leckeren Tortenbuffet endete. Die Stimmung war klasse, es wurden tolle Gespräche geführt und auch wieder interessante Ecken besucht, so dass sich alle Teilnehmerinnen einig waren: Das war eine gelungene Fahrradtour 2019!

European Medical School

Eine Besichtigung der European Medical School (EMS) an der Universität Oldenburg stand am 16.04.2019 auf dem Programm des Frauennetzwerkes Großenkneten. Die EMS ist ein deutsch-niederländisches Kooperationsmodell der Universitäten Oldenburg und Groningen, deren Ziel es ist, neue Wege in der Medizinerausbildung zu gehen. Der Dekan der Fakultät Medizin und Gesundheitswissenschaften begrüßte die rund 40 Teilnehmerinnen und berichtete über die Gründung der Universitätsmedizin, die Zusammenarbeit mit den Oldenburger Kliniken, das Auswahlverfahren der Bewerber und die Planungen zu neuen Studiengängen an der European Medical School. Anschließend folgte eine Führung durch die Klinische Trainingszentrum, in dem die Studierenden an technischen Geräten und unterschiedlichen Simulationspuppen medizinische Fertigkeiten üben können. Die Teilnehmerinnen durften unter Anleitung an den Puppen ebenfalls Blut entnehmen, Tubus legen oder Geburtshilfe leisten. Ein weiterer Schwerpunkt der Ausbildung ist die Kommunikation mit Patienten, die dort mit geschulten Schauspielern trainiert wird.
Der Tag endete mit einem gemeinsamen Abendessen in Wardenburg.